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Kontrolle vom 23.03.11

Wie schnell doch die Zeit vergeht, sehe ich nicht nur an den ernormen Fortschritten, welche Raul macht, sondern auch daran, dass bereits wieder ein Jahr vergangen ist, seit meiner letzten Kontrolle im onkologischen Ambulatorium in St. Gallen.

Gegen 14:30 Uhr meldete ich mich bei der Anmeldung und gab den Kuchen für das Personal ab :-). Im Behandlungsraum 2 durfte ich mich auf die Waage stellen, welche seit Jahren schon zwischen 56 und 60 kg anzeigt. Danach durfte ich mich zur Blutentnahme auf einen Stuhl setzen. Die Pflegefachfrau, welche bei mir die Blutentnahme durchführte, hatte zum ersten mal die Ehre mich zu stechen, und sie machte ihre Arbeit sehr gut. Nach nur ein paar Augenblicken und einem netten Gespräch mit einem bekannten Gesicht, konnte ich die Entnahme in das Labor bringen.

Kontrolle vom 15. Februar

Kurz nach 14.00 Uhr bin ich heute Nachmittag nach St. Gallen gefahren um mich der halbjährlichen Kontrolle zu stellen.
Auf dem onkologischen Ambulatorium meldete ich mich an und begab mich in das Labor 2 um mir Blut entnehmen zu lassen.
Mein Blick wanderte beim Betreten des Labors durch den Raum und ich konnte sehen, dass eine Frau auf einem Stuhl sass und eine Zeitschrift lass. Wie bei dem Herrn auf der rechten Seite vom Eingang stand auch bei Ihr einen Invusionsständer neben dem Stuhl und durch die Schläuche lief eine Flüssigkeit in die Patienten hinein. Ich kenne das aus meiner Spital-Zeit noch sehr genau. Beide schauten mir bei meiner Gewichtskonrolle zu und lächelten mir zu als ich sie Begrüsste und mich in den Stuhl setzte. Normalerweise kam der Augenblick, bei dem sich in mir die Körpertemperatur erhöhte, wenn ich sehe, wie die Pflegefachfrau die Nadel für die Blutentnahme richtete…
Heute war ich aber ganz speziell Ruhig, das fühlte ich bereits auf der Fahrt nach St. Gallen. Ich weiss nicht genau was es ist, aber ich fühle mich einfach ganz gut.
Die Blutentnahme ging sehr schnell und ich konnte das kleine Fläschchen wie auch meine Unterlagen in das ambi-eigene Blutlabor bringen. Anschliessend ging ich auf „meine“ Station, die 01.11.

152-6.1-156

Am Freitag 20.07.07 hatte ich wieder mal eine Kontrolle im Spital St. Gallen.
Ich durfte mich um 13.30 Uhr zur Blutentnahme melden. Anschliessend brachte ich einen Kuchen auf die Station 01.11 und konnte wieder mal einige meiner Pflegefachfrauen treffen. Anschliessend hatte die Besprechung mit meinem zuständigen Arzt. Nachdem wir die Blutwerte besprochen hatte, die im Übrigen immer noch in voller Ordnung sind, besprachen wir schnell den Verlauf und das weitere Vorgehen.
Nach den ersten zwei Jahren nach der Chemotherapie ist das Rückfallrisiko am höchsten, nachher sinkt das Risiko stetig. In meinem Falle sieht das schon mal sehr gut aus.
Durch eine Chemotherapie kann es aber auch Vorkommen, dass zwar die erste Erkrankung geheilt werden kann, jedoch aber eine weitere, z.B. eine Blutgerinnungsstörung, oder einen Tumor entstehen kann. Auch dieses Risiko geht nach rund vier Jahren stetig zurück. Für mich stehen die Chancen sehr gut, verschont zu bleiben.