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Internationaler Kinderkrebstag 2007

Eines von 500 Kindern erkrankt in seinen ersten 15 Jahren an Krebs.
Bei 210 bis 230 Kindern in der Schweiz wird jedes Jahr die Diagnose Krebs gestellt.
Für jedes dieses Kinder, wie aber auch für die Eltern und Geschwistern bedeutet diese Diagnose den Zusammenbruch der gewohnten Welt. Aus diesem Grund hat die internationale Vereinigung der Elteren krebserkrankten Kindern den 15. Februar zum internationalen Kinderkrebstag ausgerufen.
Die Krebsliga Schweiz verkauft in Zusammenarbeit mit der schweizerischen Post Plüschbärchen mit einer orangefarbenen Schleife. Dieses Stofftier kostet 18.-Fr., wovon der grösste Teil vollumfänglich an die Aktionen der Krebsliga gehen. Diese Aktion läuft während des ganzen Monats Februar. Die „Bärchen“ können aber auch direkt bei Krebsliga (www.swisscancer.ch) bestellt werden.

Krebsentwicklung in Europa

Alleine im vergangenen Jahr erkrankten der Studie zufolge 2,89 Millionen Europäer an Krebs und 1,71 Millionen starben daran. Alleine in der EU wurden 2,06 Millionen Neuerkrankungen und 1,16 Millionen Todesfälle registriert.

Lungenkrebs war europaweit mit 13,2 Prozent der Erkrankungen und sogar 20 Prozent der Todesfälle die häufigste Form.
Zweithäufigste Form war Darmkrebs mit 13 Prozent der Erkrankungen und 11,9 Prozent der Todesfälle in Europa. Es folgt Brustkrebs mit 12,8 Prozent der neuen Diagnosen und 7,6 Prozent der Todesfälle.
Männer erkranken auffällig häufiger an Krebs als Frauen: 54 Prozent der neuen Fälle und sogar 56 Prozent der Todesfälle betrafen Männer. Ein Grund dafür dürfte in der höheren Zahl männlicher Raucher liegen.

Verstärkter Kampf gegen Krebs

Alleine in der Schweiz treten jedes Jahr ca 31000 neue Krebserkrankungen auf. Laut der Oncosuisse, die Schweizerische Vereinigung gegen Krebs, sterben 15000 Personen pro Jahr. Um den Kampf gegen Krebs zu verstärken, erstellte Oncosuisse deshalb ein Nationales Krebsprogramm für die Jahre 2005 bis 2010. Das Programm wurde vom Bundesamt für Gesundheit (BAG) und der Gesundheitsdirektorenkonferenz (GDK) in Auftrag gegeben und soll vor allem die Zusammenarbeit in der Krebsbekämpfung verbessern. Wenn die vorhandenen Mittel effizienter eingesetzt werden und die Aktivitäten in Prävention, Früherkennung, Therapie und Nachsorge koordiniert würden, könnten mindestens ein Drittel der Krebsfälle vermieden werden.