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Segelflug und Luftaufnahmen

Am Pfingstsonntag hatte ich die Möglichkeit, relativ kurzfristig, mit einem Kollegen einen Segelflug zu absolvieren.
Um 13:30 Uhr holten Andi zusammen mit seinem Sohn, Raul und mich ab und wir fuhren nach Amlikon zum Segelflugplatz.

Während Andi der Flug genoss, habe ich mit den beiden Kindern gespielt und einige Fotos geschossen. Nach knapp einer Stunde landeten die beiden „Agro-Piloten“ wieder unsversehrt am Boden.

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Schnäggäloch 2011

Mit unserem Schnäggäloch starteten wir am 5. Februar zur Fasnacht 2011.
Nachdem alle Geschminkt waren, die Instrumente geölt und der Fleischkäse, welcher jeweils vom Partner einer Guggerin gebracht wird, verspeist war, starteten wir mit einer Hauptprobe. Die ging da mal so richtig in die Hose. Kaum ein Stück konnten wir ohne einen Zwischenhuper oder Aussetzer durchspielen.

Guggenreise 2009

Auch dieses Jahr wurde bis kurz vor Antritt der Guggenreise nicht verraten, wo es genau hinging und wie das Programm aussah.
Auf den Samstagmorgen, den fünften September 2009 um 08.45 Uhr wurden wir, die Mitglieder der Schnäggägugger Bronschhofen, an den Bahnhof Wil bestellt. Das Organisationskomitee, bestehend aus Susi und Tom, empfing uns vor der Bäckerei. Jeder durfte eine etwas grössere Boccia-Kugel in seinem Rucksack verstauen. Ich hatte Glück und konnte die Meine unserem Junggugger Tobias abgeben. Kurz nach neun Uhr fuhr dann unser Zug, in welchem ein Wagenabteil für uns reserviert war, in Wil ein. Während wir mit Sangria und Chips verpflegt wurden, fuhren wir nach Zürich an den Hauptbahnhof. Dort hiess es auch zum ersten Mal „Umsteigen“, was dann in der Folge noch ziemlich häufig vorkam an diesem Wochenende. Wir warteten beim Gleis 4 auf unseren nächsten Zug, als mir eine unbekannte, junge Frau aus dem Zug vom Gleis 3 winkte und seltsame Zeichen gab. Begleitet von ein paar Sprüchen meiner Kollegen, teilte die Unbekannte (die übrigens in Begleitung eines Herrn war) uns mit, dass wir beim falschen Gleis warteten und eigentlich in den Zug auf Gleis 3 einsteigen sollten. Wir mussten uns ziemlich beeilen, dass wir es noch rechtzeitig in den Zug schafften, aber es reichte dank der Hilfe dieser aufmerksamen Dame doch noch!
Unsere nächste Station war dann in Schwyz, wo wir auf den Bus umsteigen mussten, der uns an den Lauerzersee brachte. Auf einer Wiese am Ufer des Sees wurden wir durch Raphael, den Geschäftsführer der Adventurepoint GmbH, informiert, was es mit dem Kanufahren so an sich hat. Als alle ihre Schwimmwesten und Badehosen angezogen hatten, ging es los. Zu dritt oder zu viert wurden die Plätze in den sogenannten Kanadiern besetzt. Nach dem alle den See erfolgreich überquert hatten, kenterte mein Team das erste Kanu. Hierzu muss aber auch gesagt werden, dass wir uns nicht gerade die leichtesten Gegner ausgesucht hatten. Trotzdem hatte die anderen das Nachsehen. Da leider an diesem Samstag das Wasser mit 21°C wärmer war als die Luft, war es für die einen zu kalt, um ins Wasser zu gehen und so liessen wir von weiteren Kenterversuchen ab. Das wir selber auch noch kenterten, muss ich wohl nicht speziell erwähnen.
Gegen Mitte des Nachmittags war ich dann doch froh, endlich wieder festen Boden unter den Füssen zu haben, denn ich hatte langsam Hunger. Als wir die Kanus wieder auf dem Anhänger verstaut hatten, durften wir einen Glacecoup in einer Strandbeiz geniessen.
Weiter ging unsere Reise wieder mit dem Bus an die Talstation der Sattel-Bergbahn. Wir konnten unsere Rucksäcke abgeben, damit wir sie nicht nach oben tragen mussten. Zu Fuss ging es dann den Wanderweg entlang auf den Sattel-Hochstuckli. Nach einer guten Stunde erreichten wir die Bergstation, wo unsere Guggen-Mamas bereits Kontakte in der Besenbeiz geschlossen hatten. Zu meinem Glück hatte es auch einen Fernseher, damit wir das Spiel der Schweizer Nationalmannschaft bei alkoholfreiem Bier schauen konnten.
Die Betten, respektive unsere Schlafplätze, konnten wir in einem umfunktionierten Kuhstall im Stroh beziehen.
Nach einem ausgiebigen Nachtessen in der Besenbeiz konnten wir dann das Länderspiel Schweiz gegen Lettland schauen und über das Spiel diskutieren. Da „wir“ das Spiel für uns entscheiden konnten, war auch die Laune bei uns Sportbegeisterten sehr gut! Beim „Meiern“ (ein Würfelspiel) amüsierten wir uns bis zur späten Stunde. Die Betreiber der Besenbeiz hatten sich bereits verabschiedet und uns das Lokal überlassen. Konsumationen nach Ladenschluss konnten wir am nächsten Morgen bezahlen.
Im Stroh schlief ich verwunderlich gut. Ok, ich war vom Kanufahren und der Wanderung auch ziemlich müde. Ich erwachte nur einmal kurz, als sich unser Obergugger den Magen entleerte. Ich gehe mal davon aus, dass eines der letzten Biere, die er getrunken hatte, schlecht war. Ansonsten schlief ich bis am Morgen durch.
Der Sonntagmorgen startete mit einem grossen Frühstücksbuffet und es herrschten bereits herrliche Temperaturen und Sonnenschein. Nach dem Frühstück nahmen einige von uns die Rodelbahn in Beschlag. Natürlich war ich auch dabei und genoss den Sommer-Rodel-Spass.
Mit der Gondelbahn wurden wir wieder zurück ins Tal befördert. Da wir etwas Zeit hatten und auf den Bus warten mussten, unterhielten wir uns mit den fliegenden Scheiben, namentlich als „Freesbee“ bekannt. In zwei Gruppen wurden diese Teller über einen Platz bei der Bushaltestelle geschleudert und es wurde versucht, sie mit allen Tricks zu fangen.
Der Bus brachte uns an den Bahnhof Glarus. Zu Fuss gingen wir mit dem ganzen Gepäck zu einem Seebad. Wir wurden in Gruppen eingeteilt, um ein Boccia-Turnier zu bestreiten. Leider muss ich sagen, dass mir dieses Spiel nicht besonders viel Spass macht und ich so nicht unglücklich über das Nichterreichen der Finalspiele war. Das herrliche Wetter verleitete die einen auch, im See eine Runde schwimmen zu gehen. Ein Floss, das mit drei Sprungtürmen ausgestattet war, verleitete Andi und mich zu Kunstsprüngen, die ich mir ehrlich gesagt nicht mehr zugetraut hatte. So schlugen wir Saltos und auch Eineinhalber, Kopfsprünge aus allen Höhen und „Arschbomben“.
Durch unseren langen Aufenthalt im Wasser mussten wir uns dann ziemlich beeilen, wieder rechtzeitig zurück an den Bahnhof zu gelangen. Viel Zeit am Bahnhof blieb uns nicht mehr, bis der Zug eintraf, der uns nach Wattwil brachte. In Wattwil ging der Stress dann weiter. Wir hatten gerade mal zwei Minuten Zeit, um den Zug nach Wil zu erreichen, der bereits ziemlich überfüllt war. Mit etwas Glück konnten wir uns noch einen Sitzplatz ergattern, um nicht den ganzen Weg bis nach Wil stehen zu müssen. Ich war schon recht froh, als wir endlich in Wil einfuhren, da ich seit dem Strandbad nichts mehr zum Trinken hatte und es auch keinen „Bord-Service“ in diesen Zügen gab.