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7 Jahre Rauchfrei

Vor sieben Jahren musste ich mit dem Herzinfarkt eingeliefert werden. Noch im Krankenwagen auf dem Weg in die Herzklinik nach Kreuzlingen war mir klar, dass ich nicht mehr rauchen würde!
Bis Heute kam ich auch nie mehr in Versuchung. Eher im Gegenteil. Es stinkt mir richtiggehend, wenn ich zum Beispiel nach dem Training mit meinen Kollegen noch was trinken gehe und danach nach Rauch rieche. Was mich am meisten stört, sind jedoch Lokale bei denen eigentlich „Rauchverbot“ wäre, aber trotzdem gepafft wird. Solche Lokale meide ich wenn es irgendwie geht.
Stimmt, ich gebe es zu, dass ich auch viel geraucht hatte. Trotzdem schaffte auch ich es in meinem Urlaub in der USA, Californien, in den Lokalen nicht zu rauchen…

Fünf Jahre sind es nun her seit meinem Herzinfarkt

Wie schnell die Zeit vergeht durfte ich in den letzten fünf Jahren erfahren. Manchmal erinnere ich mich, wie ich damals in der Notfallaufnahme des Kantonsspital Frauenfeld lag und mir Herr Doktor S. erklärte, dass ich einen Herzinfarkt hatte, oder an die Nacht nach der Ballondilation in der Herzklinik in Kreuzlingen als nach etlichen Herzrhythmusstörungen der Alarm losging. Auch in bester Erinnerung ist der erste Telefonanruf als ich auf der normalen Station in Frauenfeld lag und zum ersten Mal einem Freund erklären musste, was eigentlich genau mit mir los war.
Wenn ich so zurückdenke, dann muss ich sagen, es ist schon Gewaltig wie die Zeit vergeht.
Bei einer Geburtstagsfeier Gestern erwähnte der Jubilar, dass die Zeit ziemlich das einzige ist, was man nicht Beeinflussen kann. Ich fand diesen Satz so Treffend auf den heutigen Tag, dass ich dieser gleich in mein Handy getippt habe.
An dieser Stelle möchte ich von einer für mich sehr emotionalen Begegnung erzählen die ich kürzlich hatte. Mit einem Kollegen war ich an einer Veranstaltung, die jeweils von Dezember bis Januar dauert und mittlerweile einen grossen Kultstatus erreicht hat. Wie es so ist an solchen Partys, da trifft man Leute die man seit Ewigkeiten nicht mehr gesehen hat. So auch an diesem Abend als ich durch einen Zufall wieder die Pflegefachfrau des Notfalls in Frauenfeld traf, die mich genau Heute vor fünf Jahren in Empfang genommen hatte.  Wir Unterhielten uns über diesen Morgen und was danach mit mir weiter geschah.
Da ich nur kurz in dieser Station lag, war auch die ganze „Beziehung“ nicht so Persönlich wie ich diese mit der onkologischen Station in St. Gallen habe, was aber auch verständlich ist.
Heute Abend werde ich die Möglichkeit haben, diesen Tag auch richtig zu feiern, da bei uns die Fasnacht beginnt. Mit unserem Schnäggäloch starten wir in die Fasnachts-Saison 2008, von der ich bestimmt wieder viel Fotos auf dieser Seite veröffentlichen kann.

4 Jahre ist es nun her…

Der 3. Januar 2003 werde ich wohl nie mehr vergessen.
In den vergangenen Tagen hatte ich mir sehr viele Gedanken über diesen Tag gemacht. Dieser Tag veränderte mein Leben enorm. Zum einen ist sicherlich der kleine „Schaden“ der den Infarkt hinterlassen hat, zum anderen auch die positive Seite dieses Tages.
Nicht nur dass ich ab diesem Tag nie mehr eine Zigarette geraucht habe, auch war er da, um die Leukämie zu entdecken. Er weckte in mir auch die positiven Gedanken.
Noch am Vorabend trank ich Alkohol und rauchte Zigaretten, vielleicht auch etwas übermässig, wie ich im Nachhinein auch zugeben muss. Nur ein paar Stunden später wurde ich an ein Bett gefesselt, oder besser Ausgedrückt musste ich lernen mich Kontrollieren zu lassen.
Trotzdem kann ich Heute mit einem lächeln auf diesen Tag zurückblicken. Die Erfahrung an diesem Tag ist für mich von grosser Bedeutung. Das erste Lächeln der Pflegefachfrau nach der Operation, der Besuch meiner Eltern auf der Intensivstation werden mir immer in Erinnerung bleiben…